UND WIE FUNKTIONIERT ZIMMER-BLUMAT TATSÄCHLICH?
Er wird zunächst mit Wasser befüllt und verschlossen. Dabei muß der Saugschlauch sorgfältig entlüftet werden. Wenn die Erde trockener wird, gibt der Tonkegel allmählich Wasser ab und es entsteht im Innern ein Unterdruck. Dadurch wird das Wasser aus dem nebenstehenden Gefäß angesaugt.
Das ist das gleiche Tensiometerprinzip wie bei Tropf-Blumat. Bei diesem wird jedoch der Unterdruck zur Betätigung eines Ventils benutzt und das Wasser wird mittels Druck herangeführt.
Einstellung des Zimmer-Blumats: Eigentlich ist keine Einstellung notwendig. Die Ansaugmenge und damit die Feuchtigkeit im Topf, lässt sich dennoch steuern. Wenn der Tonkegel höher steckt als der Wasserspiegel, ist ein größerer Unterdruck erforderlich, um Wasser anzusaugen. Damit wird die Erde trockener. Steht allerdings umgekehrt der Wasserspiegel höher als der Tonkegel, wird das Wasser in den Topf hineingedrückt, es kann zu einer Übernässung kommen.
Vorsicht! Bei zu großem Unterdruck im Zimmer-Blumat reißt die Wassersäule ab, es tritt Luft ein und die Pflanze trocknet allmählich aus! Jeder Zimmer-Blumat kann nur eine begrenzte Wassermenge fördern. Deshalb sind bei größeren Pflanzen mehrere Kegel erforderlich, um den höheren Bedarf heranzuschaffen. Allerdings muss auch ein größerer Wasservorratsbehälter bereitstehen.